HÄUFIGE FRAGEN RUND UMS TRAINING
1. Haben Sie eine pädagogische Qualifikation?
Ja, ich habe pädagogische Diplom-Ausbildungen im Bereich des Lernens und Coaching abgeschlossen. Weiters arbeite ich seit über 15 Jahren als Jugendcoach und unterstütze lernstarke als auch lernschwache Jugendliche beim Lernen und Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung. Ich habe 3 Kinder vom Kindergartenkind bis zum Gymnasium und daher kenne ich auch die "andere Seite" als Elternteil sehr gut.
2. Wie lange muss mein Kind zum Training kommen?
Das ist sehr unterschiedlich und hier ist ein entscheidender Faktor, wann mit der Förderung begonnen wurde.
Auch ob es ein Lerncoaching oder Legasthenie/ LRS oder /Dyskalkulie/ Rechenschwäche- Training ist. Die Rahmenbedingungen, wie oft das Kind zu Hause wiederholt oder aber auch unterstützt wird.
Da kann es sich um eine kurzfristige Lösung von ein paar Stunden handeln (Lernorganisation, Techniken lernen usw.) oder aber um mehrere Monate bis der Schulerfolg eintritt. Auch spielt die Motivation des Kindes eine große Rolle, ist es schon in einer negativen Lernspirale gefangen? So wird es erstmal wichtig sein, hier rauszukommen und wieder Erfolge beim Lernen zu erleben. Schritt für Schritt.
3. Nachhilfe oder Lerncoaching? Was hilft besser?
In der Nachhilfe werden aktuelle Lerninhalte bzw. Wissenslücken nachgeholt bzw. gefestigt. Sind nur fachliche Lücken vorhanden und sonst keine Lernprobleme vorhanden, dann ist es sinnvoll Nachhilfe zu wählen.
Die Problematik bei der Nachhilfe ist jedoch oft, dass eine gewisse Abhängigkeit entsteht. Der
Lernende meint, den Stoff im Unterricht nicht verstehen zu müssen, weil
er ja noch die Nachhilfe am Nachmittag hat. (oder auch die Mutter/Vater als dieser agieren darf)
Idealerweise nimmt man Nachhilfe für ein bestimmtes Problem, z.B. Bruchrechnen, wenn das verstanden wurde, ist die Nachhilfe beendet. Nachhilfe sollte zu keinen Dauerbesuch werden!
Lerncoaching zielt darauf ab dem Lernenden das richtige Werkzeug für das selbsständige Lernen in die Hand zu geben. Hilfe zur Selbsthilfe! Es soll keine "Abhängigkeit" entstehen.
4. Wie können sich Lerncoaching und Nachhilfe ergänzen?
Lerncoaching
kann hier ergänzen, in dem der Lernende gleich mit seinem persönlichen Lernweg lernt,
so dass das neu Gelernte schnell verstanden wird und langfristig
abrufbar ist.
Dadurch werden auch weniger Nachhilfestunden nötig sein und man erspart sich auf Dauer viel Geld. Das Kind lernt selbständig zu lernen und sich bei Fragen auch selbst zu helfen. Dazu braucht es zunächst aber ein Wissensnetz der Lerntechniken.
5. Wie unterscheidet sich das Training noch?
6. Wo fange ich an, wenn mein Kind eine Lese-Rechtschreibschwäche und eine Rechenschwäche hat?
Da Mathematik aufeinander aufbaut (wie ein Haus ein Fundament hat) und man schnell den Anschluss verliert, wenn die Grundlagen nicht sitzen, empfehle ich mit Mathematik zu starten.
7. Wie und wer testet die Legasthenie oder Dyskalkulie?
Da in den Schulen ein Gutachten oft nur von einem klinischen Psychologen oder Schulpsychologen anerkannt wird, empfehle ich die Austestung auch bei diesen vornehmen zu lassen. Manche Schulen lehnen andere Gutachten leider ab. Gerne berate ich Sie dazu.
8. Zahlt die Krankenkasse ein Legasthenie- Dyskalkulie-Training?
Da es sich bei Legasthenie nicht um eine Krankheit handelt, übernimmt die Krankenkasse auch nicht die Kosten. Das Training ist privat zu zahlen.
9. Kann Legasthenie geheilt werden?
Da Legasthenie keine Krankheit ist, kann auch nicht von einer Heilung gesprochen werden. Legasthenie ist genetisch bedingt und besteht ein Leben lang. Durch eine gute, zeitgerechte Förderung lernen die Betroffenen damit umzugehen und entwickeln Strategien, auch in der Schule Erfolge zu feiern. Die Ausbildungs- & Berufswege stehen gleichermaßen offen wie jemandem, der keine Legasthenie hat.